WERDEN SIE KLIM MENT-COACH!
Online-Termine vom 19. Mai bis 22. Mai 2026, jeweils 12:15 – 13:00 Uhr:
Di., 19.05.: Klimaangst verstehen & Studierende unterstützen
Mi., 20.05.: Selbstfürsorge für Coaches – Psychisch gesund helfen
Do., 21.05.: KLIM MENT in die Praxis bringen – Tipps & Tricks für die Hochschule
Fr., 22.05.: Vom Wissen zum Tun: Vernetzen und Loslegen
Das Angebot ist offen für jede*n, der*die Interesse daran hat, Studierenden Unterstützung für den Umgang mit dem Klimawandel anzubieten.
Das Projekt-Team empfiehlt, alle vier Sessions zu besuchen, um einen vollständigen Einblick zu erhalten. Die Teilnahme an einzelnen Sessions ist aber möglich.
Der Klimawandel stellt weltweit ein zunehmendes Risiko für die psychische und physische Gesundheit dar. Obwohl viele Studien über die Auswirkungen des Klimawandels auf die körperliche Gesundheit durchgeführt wurden, ist insbesondere hierzulande wenig darüber bekannt, wie er sich auf die psychische Gesundheit auswirkt. Der Literatur zufolge können klimabedingte Ereignisse Depressionen, Angststörungen, PTBS und psychisches Unbehagen verursachen. Studierende scheinen für diese Auswirkungen auf die mentale Gesundheit durch wirtschaftliche Benachteiligung sowie durch mitunter bereits bestehende psychische Erkrankungen besonders vulnerabel zu sein.
Das Projekt „KLIM MENT“ untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf die psychische Gesundheit von Studierenden in Deutschland. Ziel ist es, spezifische Klimafaktoren zu identifizieren, die die mentale Gesundheit beeinflussen und darauf aufbauend präventive Maßnahmen zu entwickeln, die im Hochschulkontext erprobt und implementiert werden.
Die bundesweite Studie wird eine Vielzahl deutscher Hochschulen umfassen und strebt ein umfangreiches Bild über die mentale Gesundheit der Studierenden im Kontext des Klimawandels an. Die quantitative Untersuchung erfolgt im Wintersemester 2024/2025 mittels einer Online-Befragung, basierend auf einem Fragebogen, der aus bestehenden validierten Instrumenten entwickelt wurde. Die darauf aufbauende Entwicklung präventiver Maßnahmen wird durch Fokusgruppen mit Studierenden unterstützt, in denen durch die aktive Mitarbeit Studierender spezifische Bedürfnisse erfasst, inkludiert und das Bewusstsein für das Thema gestärkt werden. Eine parallele Kommunikationskampagne soll die Studienergebnisse und entwickelten Präventionsmaßnahmen verbreiten und die Teilnahme fördern.
Die entworfenen Maßnahmen werden an ausgewählten Hochschulen im Wintersemester 2025/2026 umgesetzt und evaluiert, um ihre Wirksamkeit und Umsetzbarkeit zu prüfen. Die Projektergebnisse werden abschließend wissenschaftlich ausgewertet und veröffentlicht, um durch „KLIM MENT“ eine flächendeckende Implementierung anzustoßen und die Prävention klimabedingter psychischer Belastungen an Hochschulen zu fördern.
Dieses Projekt unterstützt die Netzwerkaktivitäten des regionalen Kompetenzzentrums für Bildung und nachhaltige Entwicklung (RCE) im Großraum Hamburg, Lüneburg und Lübeck sowie des Interdisciplinary Expert Centre on Climate Change and Health (IECCCH).