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KLIM MENT: Einflüsse des Klimawandels auf die mentale Gesundheit von Studierenden in Deutschland


  • Hamburg, HH Germany (map)

Online-Termine für Studierende am 03. und am 11. Juni, jeweils 09.30 – 15:30 Uhr

  • 09:30 – 10:30 Uhr: Den Elefanten benennen – Klima-Gefühle verstehen

  • 11:00 – 12:00 Uhr: Ressourcen-Schatzsuche: Stress im Griff, Fokus im Blick

  • 13:00 – 14:00 Uhr: Bewältigungsstrategien: Umgang mit der Klimaangst

  • 14:30 – 15:30 Uhr: Vom Wissen zum Tun: Vernetzen und Loslegen

Anmeldung Studierende!

Der Klimawandel stellt weltweit ein zunehmendes Risiko für die psychische und physische Gesundheit dar. Obwohl viele Studien über die Auswirkungen des Klimawandels auf die körperliche Gesundheit durchgeführt wurden, ist insbesondere hierzulande wenig darüber bekannt, wie er sich auf die psychische Gesundheit auswirkt. Der Literatur zufolge können klimabedingte Ereignisse Depressionen, Angststörungen, PTBS und psychisches Unbehagen verursachen. Studierende scheinen für diese Auswirkungen auf die mentale Gesundheit durch wirtschaftliche Benachteiligung sowie durch mitunter bereits bestehende psychische Erkrankungen besonders vulnerabel zu sein.

Das Projekt „KLIM MENT“ untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf die psychische Gesundheit von Studierenden in Deutschland. Ziel ist es, spezifische Klimafaktoren zu identifizieren, die die mentale Gesundheit beeinflussen und darauf aufbauend präventive Maßnahmen zu entwickeln, die im Hochschulkontext erprobt und implementiert werden. 

Die bundesweite Studie wird eine Vielzahl deutscher Hochschulen umfassen und strebt ein umfangreiches Bild über die mentale Gesundheit der Studierenden im Kontext des Klimawandels an. Die quantitative Untersuchung erfolgt im Wintersemester 2024/2025 mittels einer Online-Befragung, basierend auf einem Fragebogen, der aus bestehenden validierten Instrumenten entwickelt wurde. Die darauf aufbauende Entwicklung präventiver Maßnahmen wird durch Fokusgruppen mit Studierenden unterstützt, in denen durch die aktive Mitarbeit Studierender spezifische Bedürfnisse erfasst, inkludiert und das Bewusstsein für das Thema gestärkt werden. Eine parallele Kommunikationskampagne soll die Studienergebnisse und entwickelten Präventionsmaßnahmen verbreiten und die Teilnahme fördern.

Die entworfenen Maßnahmen werden an ausgewählten Hochschulen im Wintersemester 2025/2026 umgesetzt und evaluiert, um ihre Wirksamkeit und Umsetzbarkeit zu prüfen. Die Projektergebnisse werden abschließend wissenschaftlich ausgewertet und veröffentlicht, um durch „KLIM MENT“ eine flächendeckende Implementierung anzustoßen und die Prävention klimabedingter psychischer Belastungen an Hochschulen zu fördern.

Dieses Projekt unterstützt die Netzwerkaktivitäten des regionalen Kompetenzzentrums für Bildung und nachhaltige Entwicklung (RCE) im Großraum Hamburg, Lüneburg und Lübeck sowie des Interdisciplinary Expert Centre on Climate Change and Health (IECCCH).

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